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Der anthropogene klimawandel

Der anthropogene klimawandel

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Der vom Menschen verursachte (anthropogene) Klimawandel ist die durch menschliches Handeln bedingte Verstärkung des natürlichen Treibhauseffekts, die seit Beginn der Industrialisierung zu einem beispiellosen globalen Temperaturanstieg führt.
Hauptursache ist die Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Öl und Gas.

Unter dem anthropogenen Klimawandel (von griechisch anthropos = Mensch) versteht man die vom Menschen verursachte Veränderung des Erdklimas. Hauptursache ist der anthropogene Treibhauseffekt: Durch menschliche Aktivitäten werden Treibhausgase wie Kohlendioxid (CO₂), Methan und Lachgas freigesetzt, die sich in der Atmosphäre anreichern, die natürliche Wärmestrahlung der Erde blockieren und so die globale Durchschnittstemperatur rasch ansteigen lassen.
Wesentliche Treiber und Ursachen

Die drastische Veränderung des Klimasystems seit Beginn der Industrialisierung (ca. 1750) geht vor allem auf folgende menschliche Eingriffe zurück:

Verbrennung fossiler Energieträger: Die Nutzung von Kohle, Erdöl und Erdgas zur Energieerzeugung, im Verkehr und in der Industrie setzt gigantische Mengen an gespeichertem Kohlenstoffdioxid (CO₂) frei.

Landwirtschaft und Entwaldung: Durch die Abholzung von Wäldern (die als natürliche CO₂-Speicher dienen) sowie durch industrielle Massentierhaltung (Methan) und den Einsatz von Düngemitteln werden zusätzliche Treibhausgase ausgestoßen.

Verstärkung des natürlichen Treibhauseffekts: Zwar existiert ein natürlicher Treibhauseffekt, der das Leben auf der Erde erst ermöglicht, doch der Mensch bringt durch seine Emissionen dieses empfindliche Gleichgewicht aus dem Takt.

Die naturwissenschaftliche Bestätigung für diesen vom Menschen dominierten Prozess liefert unter anderem der Weltklimarat (IPCC). Weitere Details zu den Mechanismen und Messungen finden Sie im Umweltbundesamt Grundlagenartikel oder in der myClimate FAQ-Sektion.