Wissen ist Macht ...
... gegen den mainstream!

Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?

read 2 minutes
Richard David Precht stellt durchaus sinnhafte Fragen, zu viele vielleicht.
Die, die mich beschäftigen stellt er allerdings nicht.
Was bin ich? Wo bin ich? und Darf man das heute noch SO sagen? ... ein kleines Selbstportrait ;-)

Niemand lässt sich gern bevormunden, möchte man meinen.
Eine aktuelle Umfrage (Unique Research; 800 Befragte, Schwankungsbreite +/– 3,5 %), welche die Zeitschrift Der Pragmaticus in ihrer aktuellen Ausgabe (Dezember) veröffentlicht, zeigt ein deutlich anderes Bild. Die Österreicher fühlen sich mit Verboten grosso modo recht wohl.
Unter 30 Prozent fühlen sich von Verboten bevormundet, zwei Drittel glauben nicht an Eigenverantwortung!

Diese 66% stimmen der Aussage Viele Menschen verhalten sich aus eigenem Antrieb nicht vernünftig und rücksichtsvoll gegenüber ihren Mitmenschen, Verbote sind notwendig. zu. Sie scheinen diesen Mangel aber offenbar nur bei den “Anderen” zu verorten.

Im Kurier vom 2023-12-05 warnt Alexander Grau:
“Die emanzipierte und liberale Gesellschaft scheint abzudanken. Cancel Culture und Political Correctness bestimmen die Debatten.”
Er diagnostiziert eine “penetrante Moralisierung der Alltagsdiskurse, die liberale Anliegen in ihr Gegenteil verkehrt, Freiheit im Namen der Freiheit einschränkt und Toleranz mithilfe rücksichtsloser Intoleranz durchsetzen möchte”.
Freilich: an diesen Entwicklungen ist nicht “die Politik” oder sonst irgendwelche Instanzen schuld: “Die Verbotsgesellschaft, die langsam um uns herum entsteht, haben wir uns selbst gebaut.”

Angesichts dieser – mich sehr beunruhigenden – Befunde muss ich mich an die Beantwortung der Fragen, die Precht nicht stellte, heranwagen – auch wenn ich kein “glernter” Philosoph bin ;-). Natürlich werden die Fragen die ich meinem Spiegelbild stelle sehr subjektiv beantwortet werden, für umfassende, objektive Meinungsforschung fehlt Zeit, Geld und Lust 😉
Also ‘ran an die heißen Erdäpfeln!

Was bin ich?
Ein freier Geist, also in Zeiten wie diesen ein “misfit” weil unangepasst, aufmüpfig und kritisch.
Mit Toleranz* will ich nicht umgehen, weil ich nichts dulden oder erleiden will. Dagegen bedeuten mir Akzeptanz und Meinungsfreiheit sehr viel. Versuche mich missionieren oder (um)erziehen zu wollen, führen zu heftigen Aggressionen von meiner Seite. Mir Meinungen, Verhaltensweisen etc. oktroyieren zu wollen, führt ebenso zu heftigen Abwehrreaktionen.
Eben misfit – frei, eigenverantwortlich und damit bedingt gesellschaftsfähig.

Die “ja/nein”-Twitteria der asozialen Medien spaltet die Gesellschaft. Diskussion, Disput oder gar Disputation* sind nicht mehr gewollt, kaum mehr möglich, Schubladisierung in rechts/links forcieren die Spaltung.

… wird fortgesetzt …

P.S.:  Wer suchet, der findet!  

2021-12-02 Linke Identitätspolitik und Meinungsfreiheit – Zeitschrift der Gewerkschaft der deutschen KRIPOim ARCHIV

2023-07-01 Was sind Liberalkonservative? Ulrich Walter Diehl

2009-12-09 Traditionelle Werte: Die neuen Tugenden – Cosmopolitan

 

Muster – Meinungsfreiheit* Cancel Culture٭


txt right
Mit ihrem Antrittsbesuch in Paris ist die Außenministerin in der Realpolitik angekommen. Der Schulterschluss mit Frankreich ist für Deutschland zentral, um in Europa etwas zu bewegen. Jetzt müsste Baerbock nur noch ihren mitunter naseweisen Ton ablegen.

Medienspiegel:

2021-10-05 Die zwei Corona-Fehler der Regierung und der Mangel an Eigenverantwortung – Florian Asamer – Presse 

Icons:
↗ ext. link ↘ int. link ✅ ✓ ▶ ©
😉 😀 ♻ ☹ 😱 🙉 🙊 🙈
🠗 🠓 ↧ ↡ ⇓ ☟ ⮛ ⮯ ٭

+
  ⬍ ▼ ⬍

DETAIL