Helmut Newtons Fotografien zeigen „nichts politisch Inkorrektes”

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Kunstforum-Chefin Ingried Brugger über das Oeuvre des berühmten Fotografen, über Sexismus, Wokeness und die Probleme an den Kunstunis.

Ein heller Stern der Kunst und Kulturszene wird von einem woken, weißen alten Mann befragt.

Klare Antworten auf woke Fragen - Chapeau!.

Leyrer: Heute würde man fragen: Wie selbstbestimmt ist es, sich von einem – Vorsicht, Kampfbegriff! –     alten, weißen Mann fotografieren zu lassen?

Brugger: Das ist mir wirklich zu blöd.

Klarer kann man auf diese woke Frage nicht anworten!

Helmut Newton war brillant, Ingried Brugger ist brillant.
Sie hat eine unaufgeregte, bodenständige und zugleich künstlerische Betrachtungsweise und macht sich viele und richtige Gedanken.
Sie provoziert nicht, biedert sich aber auch nicht an.
Ich habe selten so kluge Gedanken zu dem, was Helmut Newton machte und was ihn ausmachte, gelesen.

Diesem Kommentar von helga_winter im Kurier ist fast nichts mehr hinzuzufügen, außer, dass man das Interview unbedingt lesen sollte.

Ingried Brugger zeigt sich als Vertreterin des “klassischen” Feminismus und meint auch, dass der “neue” Feminismus durchaus zu diskutieren sei.
Der Kunst ihre Freiheit zu lassen und diese frei von political correctness , metoo u.ä. zu betrachten, ist in Zeiten wie diesen ein dankenswerter – aber auch mutiger – Hinweis, der auch in der Cancel-Culture-Debatte Beachtung finden sollte.


Gut, dass es Frauen wie Ingried Brugger gibt!

Medienspiegel:

2022-08-14 Helmut Newtons Fotografien zeigen „nichts politisch Inkorrektes” Kurier – Georg LeyrerArchiv
Kunstforum-Chefin Ingried Brugger über das Oeuvre des berühmten Fotografen, über Sexismus, Wokeness und die Probleme an den Kunstunis.

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