Equal Pay Day – Die guten Nachrichten zum Equal Pay Day

Die Kluft wird kleiner.
Viel liegt an den Frauen selbst.
Wann wird endlich Haushaltsmanagerin und Mutter als systemrelevanter Beruf anerkannt und entlohnt?


Der Equal Pay Day٭ sorgt zweimal im Jahr für Aufregung über die “die unfaire Bezahlung von Frauen”. Auch während des Jahres poppt immer wieder Empörung über die “Diskriminierung” von Frauen in der Berufswelt auf. Und, wie immer in emotional geführten Diskussionen, ist der Blick auf die Realität verschleiert.

Marktschreierisch wird ein pay-gap von 22% herausposaunt, der einer objektiven Prüfung nicht standhält, weil Äpfel mit Birnen verglichen werden.


Denn natürlich sollte man keinen vollzeitbeschäftigten Facharbeiter mit einer vollzeitbeschäftigten Kassiererin vergleichen – sondern nur Arbeitnehmer mit ähnlichen Job-Profilen.
… es arbeiten viele Frauen in schlechter bezahlten Branchen wie etwa dem Gesundheits- und Sozialbereich …
… die jetzt beklagten 12,7 Prozent ignorieren ein paar wichtige Fakten und stellen das Problem größer dar, als es ist.
(2022-02-16 Die guten Nachrichten zum Equal Pay Day Heike LehnerKurier)

Auch die “unterbezahlten Systemerhalterinnen” (in sogenannten „Frauenbranchen“ wie Reinigung, Pflege, Kinderbetreuung und Einzelhandel Tätige) liegen mit ihren Einkünften unter dem österreichischen Durchschnittslohn. Am unteren Ende befinden sich Reinigungskräfte und Verkäuferinnen – sie verdienen im Schnitt weniger als 1.300 Euro netto pro Monat.

Statt Frauen in Berufen zu drängen zu denen sie sich oftmals nicht berufen fühlen, sollte die Gesellschaft und der Staat den (familien-)systemerhaltenden Beruf von Haushaltsmanagerin und Mutter endlich als tatsächlichen Beruf anerkennen und entsprechend entlohnen. Die dabei anfallende Sozialversicherung würde auch der Altersarmut bei Frauen entgegenwirken.

Medienspiegel:

2020-10-22 Equal Pay Day: Was ist dran an der Gehaltsschere? Kurier 

Bei den Gehältern gibt es zwischen Männern und Frauen große regionale Unterschiede.
Aber die Statistik hat viele Tücken.

P.S.:  Wer suchet, der findet!  

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Mit ihrem Antrittsbesuch in Paris ist die Außenministerin in der Realpolitik angekommen. Der Schulterschluss mit Frankreich ist für Deutschland zentral, um in Europa etwas zu bewegen. Jetzt müsste Baerbock nur noch ihren mitunter naseweisen Ton ablegen.

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