Weltklimakonferenz: Aus für Verbrenner?!

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Es ist - wieder einmal - zu kurz gedacht!
Nicht der Verbrennungsmotor, sondern der fossile Treibstoff ist klimaschädigend!
Die "Entsorgung" der bestehenden, bestens ausgebauten Infrastruktur und deren Ersatz durch neu zu Bauende, ist umweltschädigender und kostenintensiver als die
Nutzung von klimaneutralen, synthetischen Kraftstoffen!

Anfang November hörte man aus Glasgow, dass 24 Staaten und sechs große Autofabrikanten ab 2040 die Erzeugung von Verbrennungsmotoren einstellen wollen.
Die USA, China und Deuschland waren nicht dabei!
“Build your dream” (BYD, auch weltgrößter Batterienproduzent) aus China, Ford, GM, Jaguar Land Rover (Indien), Mercedes Benz und Volvo (chinesisch und nicht mehr schwedisch)
hielten sich vornehm zurück. Wohlweil sie wahrscheinlich andere, wirtschaftlich vernünftigere Strategien erwägen, um ihre Produkte klimaneutral betreiben zu können und ihre herkömmlichen Produktionsstraßen nicht entsorgen wollen.
Die Vermeidung von Treibhausgasen ist sicher notwendig, aber mit dem Verbot von Fahrzeugen mit Verbrennermotoren erreicht man nichts.
Der Ersatz durch z.B. E-Autos führt zum Export der künstlich erzeugten “Gebrauchtautos” in Länder, die Klimaschutz nicht ganz so ernst nehmen (können) und werden dort weiterhin mit fossilen Treibstoffen betrieben. Dass deren THG-Emmissionen unser Klima in der EU nicht beeinflussen werden, kann nur der dümmste Mitteleuropäer annehmen!
Im Gegesatz zum auf der Weltklimakonferenz erdachten “Verbrennungsmotorenverbot” können wohl nur
weniger Kraftfahrzeuge
– umwelt- und klimaschonende Antriebstechnologien (e-fuel, H2, …,
auch wenn diese in der Entwicklungsphase noch deutlich teurer sind als ihre fossilen Vorfahren)
zur dringend notwendigen Reduzierung der Treibhausgase beitragen!

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